Einsatzbeispiele

Bot-Traffic in Matomo erkennen, bevor er Ihre Zahlen verfälscht

Findet Bots, die wie echte Besucher aussehen, am gemeinsamen Verhalten ganzer Besuchsgruppen und hält sie aus Ihren Berichten heraus.

  • Erkennt Bots an ganzen Besuchsgruppen
  • Spam-Score von 0 bis 100, mit Belegen
  • Kein zusätzliches Skript, kein Fingerprinting
So funktioniert TrackingSpamScore: Netzwerke bewerten, Spam markieren, Bots blockieren
So funktioniert TrackingSpamScore: Netzwerke bewerten, Spam markieren, Bots blockieren

Wenn Bots wie echte Besucher aussehen

Die Besuche steigen sprunghaft, aber Anfragen, Bestellungen und Events bleiben gleich. Oft steckt automatisierter Traffic dahinter: Skripte, die einen echten Browser steuern und JavaScript ausführen. Für Matomo sind das ganz normale Tracking-Anfragen von Menschen.

Matomo allein

  • Jeder Bot-Besuch sieht für sich aus wie der eines Menschen
  • Feste Listen von IP-Bereichen oder Rechenzentren helfen nur bei schon verzeichneten Quellen
  • Entscheidungen beruhen auf verzerrten Besucherzahlen, Absprungraten, Verweildauern und Konversionsraten

Mit TrackingSpamScore

  • Bewertung ganzer Besuchsgruppen
  • Spam-Score von 0 bis 100, mit Belegen
  • Sperre schon beim Tracking, von Hand oder automatisch

Gruppen statt einzelner Besuche bewerten

TrackingSpamScore bewertet Gruppen von Besuchen: ein ganzes Netzwerk (autonomes System, etwa ein Internetanbieter oder eine Hosting-Firma), ein Netzwerk in einem Land, ein Geräteprofil in einem Netzwerk oder einen IP-Bereich. Plötzliche, auffällig gleiche Besuche ohne Interaktion aus einem Hosting-Netzwerk sind Spam, eine bunte Mischung von Privatkunden eines Internetanbieters nicht.

Jede auffällige Gruppe bekommt einen Spam-Score von 0 bis 100 mit Belegen wie „Hosting-Netzwerk“, „Plötzlicher Traffic-Anstieg“, „Gleichförmiges Verhalten“, „Keine Interaktionen“ oder „Veralteter oder automatisierter Client“.

TrackingSpamScore: Quellen von Spam- und Bot-Besuchen
TrackingSpamScore: Quellen von Spam- und Bot-Besuchen

Nie nur ein Signal

Ein hoher Score braucht mehrere Signale, die sich gegenseitig bestätigen.

Bestellungen zählen

E-Commerce-Bestellungen senken den Score, Besuche mit Bestellung gelten nie als Spam.

Alles auf Ihrem Server

Kein zusätzliches JavaScript, kein Fingerprinting, kein externer Dienst.

So funktioniert es in vier Schritten

  1. Netzwerke zuordnen. Eine kostenlose ASN-Datenbank (DB-IP IP to ASN Lite oder MaxMind GeoLite2-ASN) liefert beim Tracking das Netzwerk jedes Besuchs.
    TrackingSpamScore: Einrichtung der Netzwerk-Datenbank
    TrackingSpamScore: Einrichtung der Netzwerk-Datenbank
  2. Stündlich analysieren. Das Plugin vergleicht den Traffic jeder Website mit ihren eigenen Normalwerten der letzten 28 Tage und vergibt Spam-Scores.
    TrackingSpamScore: Statusseite mit Filterwirkung
    TrackingSpamScore: Statusseite mit Filterwirkung
  3. Prüfen und filtern. Der Bericht Spam-Netzwerke unter Besucher → Netzwerke & Spam zeigt Besuche, Spam-Besuche und Spam-Anteil pro Netzwerk. Die Segmente spamScore und spamAsn filtern jeden Bericht, das Besucher-Log nennt Score und Gründe pro Besuch.
    TrackingSpamScore: Bericht über Netzwerke mit auffälligem Traffic
    TrackingSpamScore: Bericht über Netzwerke mit auffälligem Traffic
  4. Bots ausschließen. Sie sperren Netzwerke einzeln oder gesammelt, nur einen IP-Bereich, wenn der Rest echte Besucher sind, oder schalten das automatische Blockieren ein. Gesperrte Quellen werden ab der nächsten Anfrage nicht mehr erfasst. Bereits erfassten Spam löscht der kostenlose DeleteVisitsFilter, auch Tausende Besuche auf einmal.
    TrackingSpamScore: Detailansicht eines Netzwerks
    TrackingSpamScore: Detailansicht eines Netzwerks

Die Einrichtung erklärt die Dokumentation zu TrackingSpamScore.

Für wen es gedacht ist

Websites und Onlineshops

deren Besucherzahlen nicht mehr zu Umsatz und Anfragen passen.

Agenturen und Analytics-Verantwortliche

die Spam in Matomo ohne zusätzliche Skripte filtern wollen.

Instanzen mit viel Traffic

Die Analyse nutzt im Hintergrund gruppierte Statistiken, keine Seite liest einzelne Rohbesuche.

Matomo 5 im Eigenbetrieb

mit geplanten Aufgaben per Cron oder Browser-Archivierung.

Häufige Fragen

Kann ich erst beobachten, bevor etwas blockiert wird?

Ja. Das automatische Blockieren ist ab Werk aus. Bis Sie es einschalten, zeigt das Plugin erkannten Spam nur an. Sie markieren Besuche im Besucher-Log als Bot oder Mensch und sehen an Präzision und Erkennungsrate, wie gut die Erkennung zu Ihrer Website passt.

Können echte Besucher ausgesperrt werden?

Netzwerke, die Sie freigeben, werden nie markiert oder blockiert, und ein freigegebener IP-Bereich (etwa Ihr Büro oder Ihr Monitoring in einem Cloud-Netzwerk) wird nie blockiert, auch wenn Sie den Rest dieses Netzwerks sperren. Automatische Sperren brauchen mehrere übereinstimmende Signale und gelten 7 Tage. Jede Website lässt sich außerdem auf „nur beobachten“ stellen. E-Commerce-Bestellungen werden immer erfasst, auch aus blockierten Netzwerken.

Was passiert mit Spam, der schon in meinen Daten steckt?

Blockieren wirkt nur auf neue Tracking-Anfragen. Besuche, die das Plugin als Spam erkannt hat, tragen ihren Spam-Score, sodass Sie sie per Segment filtern können. Endgültig löschen Sie sie mit dem kostenlosen DeleteVisitsFilter: Die Netzwerk-Karte des Plugins zählt dann die Besuche eines Netzwerks und löscht sie, nachdem Sie bestätigt haben. Die DSGVO-Hilfsmittel von Matomo gehen auch, mit dem Segment, das die Netzwerk-Karte nennt.

Brauche ich zusätzlichen Tracking-Code?

Nein. Das Plugin arbeitet mit den Daten, die Matomo bereits erfasst. Sie brauchen nur eine ASN-Datenbank im GeoIP-Ordner von Matomo, die Sie kostenlos von DB-IP oder MaxMind bekommen.

Das passende Plugin

TrackingSpamScore

Erkennt Bot-Traffic daran, wie sich ganze Gruppen von Besuchen verhalten, zeigt ihn pro Netzwerk und blockiert ihn serverseitig beim Tracking.

Weitere Einsatzbeispiele